Ein Sturmstoß aus Nichts
lockert jäh mir den Griff
Die Hände
andrem unterstellt
als meinem Wollen
lassen los, stumm erschreckend los
Etwas
ganz anders als Denken
ganz anders
gewahrt mein Verlorensein
Versteht es in stummem Erschrecken
sich an Nichts zu halten
Weiß es ganz
Spiraliges Nebeln
in Abgrund und Grund
ganz anders als Fühlen
ganz anders
erkennt mich substanzlos Sein.
Das Nachhaschen
leerer Arme im
Morgengrauen
Traumgesichtiger Fülle
hinverloren
und der Vögel weher
Jubelgesang
aus etwas wie
Glück etwas wie
Gnade
unverloschen
in blakendem Nachttief
Ein Sturmstoß aus Nichts
lockert jäh mir den Griff
Die Hände
andrem unterstellt
als meinem Wollen
lassen los, stumm erschreckend los
Etwas
ganz anders als Denken
ganz anders
gewahrt mein Verlorensein
Versteht es in stummem Erschrecken
sich an Nichts zu halten
Weiß es ganz
Spiraliges Nebeln
in Abgrund und Grund
ganz anders als Fühlen
ganz anders
erkennt mich substanzlos Sein.
Ein Sturmstoß aus Nichts
lockert jäh mir den Griff
Die Hände
andrem unterstellt
als meinem Wollen
lassen los, stumm erschreckend los
Etwas
ganz anders als Denken
ganz anders
gewahrt mein Verlorensein
Versteht es in stummem Erschrecken
sich an Nichts zu halten
Weiß es ganz
Spiraliges Nebeln
in Abgrund und Grund
ganz anders als Fühlen
ganz anders
erkennt mich substanzlos Sein.
Wollen wir dem Wunder
eine Erlaubnis einholen?
Herztöne genehmigen lassen?
Engel um Passierscheine fragen?
Du deutest auf befestigte Grenzen.
Ich sehe zwei Kinder
vorbeischleichen an Uniformen.
Ein Lied auf den Lippen
schlüpfen sie durch Ladungen von Angst
und hüpfen um die Wette auf
dem Minenfeld.
Spielen Kugelfangen im Schussgewitter.
Nur ihr Lachen zählt
Wohin fliehn wir nun mit unserm weißen Traum
der eintreten will
in eine Welt in der wir da sind
der unberührt liegen will
im leisen Geflaum –
weißes Schmelzen auf fernen Wangen.
Weine um dich
wie du sein wirst wenn ich
dich hineingerissen habe
in ein Bild.
Weine um mich
wie ich sein werde wenn ich
mehr war als der Brennpunkt
des Unmöglichen.
Das Nachhaschen
leerer Arme im
Morgengrauen
Traumgesichtiger Fülle
hinverloren
und der Vögel weher
Jubelgesang
aus etwas wie
Glück etwas wie
Gnade
unverloschen
in blakendem Nachttief
Unmöglich ist es
der Sprache der Augen
zu folgen
mit den Händen.
Unmöglich Unmögliches zu tun
mit der zusammengefalteten
Angst
und der ausgebreiteten
Freude.
Unmöglich
dass die Luft
unsern Sprung erträgt.
Aber dein Engel und meiner
wahnwitzig und wahr
wagen dennoch
einander möglich zu sein.
Das Nachhaschen
leerer Arme im
Morgengrauen
Traumgesichtiger Fülle
hinverloren
und der Vögel weher
Jubelgesang
aus etwas wie
Glück etwas wie
Gnade
unverloschen
in blakendem Nachttief
Wie oft muss ich die Hände
ins Gletschermeer tauchen bis
sie an Dich rühren dürfen?
Wie viele Mal den Mund
ans Eis legen bis
er durchschmilzt zu Dir?
Du weißt
ich bin längst auf dem
Weg ins kristallene Schweigen
Genährt nur vom
Weiß zwischen Dir und mir.
Wie oft muss ich die Hände
ins Gletschermeer tauchen bis
sie an Dich rühren dürfen?
Wie viele Mal den Mund
ans Eis legen bis
er durchschmilzt zu Dir?
Du weißt
ich bin längst auf dem
Weg ins kristallene Schweigen
Genährt nur vom
Weiß zwischen Dir und mir.
Das Nachhaschen
leerer Arme im
Morgengrauen
Traumgesichtiger Fülle
hinverloren
und der Vögel weher
Jubelgesang
aus etwas wie
Glück etwas wie
Gnade
unverloschen
in blakendem Nachttief
Wohin fliehn wir nun mit unserm weißen Traum
der eintreten will
in eine Welt in der wir da sind
der unberührt liegen will
im leisen Geflaum –
weißes Schmelzen auf fernen Wangen.
Weine um dich
wie du sein wirst wenn ich
dich hineingerissen habe
in ein Bild.
Weine um mich
wie ich sein werde wenn ich
mehr war als der Brennpunkt
des Unmöglichen.
Draußen ziehn vorüber
Menschen
Zeitknoten
Ich schnür sie nicht auf
Unserland zeitlos
gleitet durch die Lande
Ich wähle ein wenig
Blau ein wenig Purpur
Gold
lass sinken
lass sinken
In einer Geste einem
Anklang einem Vogelruf
berührst du mich
Draußen ziehn vorüber
Menschen
Zeitknoten
Ich schnür sie nicht auf
Unserland zeitlos
gleitet durch die Lande
Ich wähle ein wenig
Blau ein wenig Purpur
Gold
lass sinken
lass sinken
In einer Geste einem
Anklang einem Vogelruf
berührst du mich
Das Nachhaschen leerer Arme im Morgengrauen Traumgesichtiger Fülle hinverloren und der Vögel weher Jubelgesang aus etwas wie Glück etwas wie Gnade unverloschen in blakendem Nachttief
Draußen ziehn vorüber Menschen Zeitknoten Ich schnür sie nicht auf Unserland zeitlos gleitet durch die Lande Ich wähle ein wenig Blau ein wenig Purpur Gold
lass sinken lass sinken
In einer Geste einem Anklang einem Vogelruf berührst du mich
In den Vögeln die unsere Liebe behüteten ist keine Kraft mehr Sie ziehen alle in wärmere Länder Uns bleibt nur noch ein Kreischen und die Linie eines Flügelschlags: Wieder befällt uns die Erde im Sturz.
Wollen wir dem Wunder eine Erlaubnis einholen? Herztöne genehmigen lassen? Engel um Passierscheine fragen? Du deutest auf befestigte Grenzen. Ich sehe zwei Kinder vorbeischleichen an Uniformen. Ein Lied auf den Lippen schlüpfen sie durch Ladungen von Angst und hüpfen um die Wette auf dem Minenfeld. Spielen Kugelfangen im Schussgewitter. Nur ihr Lachen zählt
Wollen wir dem Wunder
eine Erlaubnis einholen?
Herztöne genehmigen lassen?
Engel um Passierscheine fragen?
Du deutest auf befestigte Grenzen.
Ich sehe zwei Kinder
vorbeischleichen an Uniformen.
Ein Lied auf den Lippen
schlüpfen sie durch Ladungen von Angst
und hüpfen um die Wette auf
dem Minenfeld.
Spielen Kugelfangen im Schussgewitter.
Nur ihr Lachen zählt
Wie oft muss ich die Hände
ins Gletschermeer tauchen bis
sie an Dich rühren dürfen?
Wie viele Mal den Mund
ans Eis legen bis
er durchschmilzt zu Dir?
Du weißt
ich bin längst auf dem
Weg ins kristallene Schweigen
Genährt nur vom
Weiß zwischen Dir und mir.