Audio by artist ursula_lange

Ursula Lange: Herbst am See (Gedicht des Tages am 1. Oktober)

Ursula Lange
Herbst am See

Nebelwände
verstellen den Weg
zurück in den Sommer.
Der suchende Fuß
gleitet ins Nass.

Bleigrau mein See.
Der Himmel hängt tief.
Verlassen das Wasser.
Der Wildentenschwarm
flog lang schon fort.

Alt ist der Herbst.
Gestern noch rissen
wilde Winde das Laub
vom ächzenden Baum.
Nun stirbt es still.


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Ursula Lange - Herbst am See

Ursula Lange
Herbst am See

Nebelwände
verstellen den Weg
zurück in den Sommer.
Der suchende Fuß
gleitet ins Nass.

Bleigrau mein See.
Der Himmel hängt tief.
Verlassen das Wasser.
Der Wildentenschwarm
flog lang schon fort.

Alt ist der Herbst.
Gestern noch rissen
wilde Winde das Laub
vom ächzenden Baum.
Nun stirbt es still.


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Ursula Lange - Winter am See (Gedicht des Tages am 31.1.2010)

Autor: 

Ursula Lange
Winter am See

Weiße Birkenstämme stehen starr,
als ob sie frieren.
Lärchen spreizen die nackten Zweige
wie dürre Finger.
Kein Hauch weht durchs leblose Ried.
Vögel bleiben stumm.
Wo verbirgt sein Schwanengefieder
der Herr im Revier?
Bleigraue Schleier am Horizont
verschlucken schon früh
den orangeroten Sonnenball.
Zu Eis geronnen
das Wasser. Der See wie versiegelt.
Ein Stein, den ich warf,
schlägt klirrend auf die glatte Fläche

hoerbild: 

1:11 minutes (557.59 KB)

Usula Lange - Herbst am See (Gedicht des Tages am 4. September)

Ursula Lange
Herbst am See

Nebelwände
verstellen den Weg
zurück in den Sommer.
Der suchende Fuß
gleitet ins Nass.

Bleigrau mein See.
Der Himmel hängt tief.
Verlassen das Wasser.
Der Wildentenschwarm
flog lang schon fort.

Alt ist der Herbst.
Gestern noch rissen
wilde Winde das Laub
vom ächzenden Baum.
Nun stirbt es still.


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