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Schulze, Heiko - Mit Feder und Hobel (Leseprobe aus dem Roman, gelesen von Alfred Büngen)

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Osnabrück im Herbst 1849.
Der Tisch­­lergeselle Johann Heinrich Schucht wird zum Geburtshelfer eines Ar­beiterbildungsvereins, dem sich in kurzer Zeit Hunderte von Arbeitern und Hand­werksgesellen, aber auch linksde­mo­kratische Bürger an­schließen, die weiter unbeirrt für die Ideale der Revolution von 1848 eintreten.
Zum wöchent­lichen Vereinsangebot gehören alltäglicher Abendschul-unterricht, Lehr­vorträge, politische Debatten, nicht zuletzt selbst-ver­waltete Hilfskassen, ein Sportverein, ein Gesangverein sowie eine Volks­bibliothek.

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