Brigitte Schalch-Suing - Symphonie in e-Moll - Roman (in der Autorenkorrektur)
Brigitte Schalch-Suing
Symphonie in e-Moll
Roman
Geest-Verlag 2026
ISBN 978-3-69064-542-3
14 Euro
Kaum jemand kennt sie nicht, die letzte Sinfonie, die Johannes Brahms Ende des 19. Jahrhunderts verfasste. Eine zeitgenössische Reaktion auf die Uraufführung dieses Werks ist nur zu gut zu verstehen: „Sie hat sich mir und dem Orchester immer tiefer in die Seele gesenkt.“
Diese Sinfonie bildet im Roman das verbindende Element einer lebenslangen Freundschaft zweier Frauen aus dem Südoldenburger Land. Das Hinabgleiten einer der Frauen in die Sucht von Tabletten und Alkohol, die Machtlosigkeit in der Auseinandersetzung mit dieser Sucht und ihre Freundschaft sind auf dem Hintergrund der Darstellung ihrer Lebensläufe im letzten Drittel des 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts die zentralen Handlungsebenen des Buches. Und immer wieder begegnen wir dabei der Sinfonie von Brahms mit ihren Moll-Tönen. Ein Geschehen aus der Wirklichkeit, fiktional verdichtet.
Orte, Landschaften und Entwicklungen des Südoldenburger Raums (Lang-förden, Mühlen, Vechta, Cloppenburg etc.), aber auch Berlin und Wien bilden einen wichtigen Hintergrund im Roman, der damit auch einen regionalgeschichtlich wichtigen Einblick gewährt.
Brigitte
Schalch-Suing geborene Lange wuchs im Oldenburger Münsterland auf. Einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte sie bis zum Umzug nach Langförden in Mühlen/Steinfeld. Sie lebte und arbeitete nach ihrem Studium in Münster in der Kreisstadt Vechta, bis die Aben-teuerlust sie nach Nordamerika zog. Mittlerweile lebt sie seit mehr als 25 Jahren in der Schweiz, Region Basel. Auch nach vielen Jahren in der Ferne fühlt sie sich mit ihrer Südoldenburger Heimat eng verbunden.