Herbert Allerheiligen legt Manuskript über das Leben von Ella Türk vor: 'Ella Türk - ein verlorenes Leben in Berne'

Nach seinem erfolgreichen Buch über die Geschichte der jüdischen Gemeinde In Berne legt Herbert Allerheligen nun ein Manuskript über die wohl bekannteste jüdische Bürgerin Bernes Ella Türk vor. Mit großer Akribie hat er die vorhanden Dokumente durchforstet, Dokumente durchsucht, Zeitzeugen befragt und vieles mehr. Er schreibt:

"Der Versuch einer literarischen Würdigung von Ella Türk über 50 Jahre nach ihrem Tod zeichnet sie heute noch als eine sehr bescheidene, häufig sehr zurückhaltende Persönlichkeit aus. Trotz aller Beherrschung wirkte sie auf ihre Mitmenschen gegenüber feinfühlig und sehr zugewandt. In meinem Buch ‚Jüdisches Leben in der Gemeinde Berne von 1771 bis 2021‘ wurde sie auf wenigen Seiten erwähnt, aber nicht ihrer Rolle in der Gemeinde Berne entsprechend gewürdigt.

Es gibt über 50 Jahre nach ihrem Tod nur noch wenige Menschen, die sie persönlich gekannt haben. Diese können oder wollen nichts mehr zu ihr, zu ihrem Leben sagen.

Trotz vielfältiger Suche in allen möglichen historischen Quellen, scheint ihr Leben einfach und allmählich zu entschwinden. Diese Tatsache birgt die Gefahr, dass auch ein Teil der Geschichte Bernes verschüttet bleibt."

Wir hoffen, dass wir in Kürze in intensiver Zusammenarbeit mit Herbert Allerheiligen dieses wichtige Buch  im Verlag herausbringen können.