Oldenburger Volkszeitung berichtet über die Buchpremiere von Dieter Barth 'Die erste Apfelsine'

Barth liest aus seinem Werk
Viele Besucher bei Buchpremiere von „Die erste Apfelsine“
 

Vechta (pil). Gut besucht war kürzlich Dieter Barths Buchpremiere „Die erste Apfelsine“, die im Ratssaal des Alten Rathauses stattfand. Das geht aus einer Mitteilung des Geest Verlags hervor.
In dem Buch beschreibt der Autor demnach seine Erinnerungen an die Endtage des Krieges und die ersten Nachkriegsjahre in Vechta. Obwohl sein Vater Stadtverordneter und Gymnasiallehrer war, spürte die Familie Wohnungsnot und Versorgungselend. Hamsterfahrten, Tauschgeschäfte, Schwarzmarkt, Kartoffelkäfersuchen und vieles mehr kamen auch an dem Abend zur Sprache.
Von der Stadt Vechta begrüßte Herbert Fischer die Gäste mit Erinnerungen an die eigene Familie, deren Flucht in Vechta endete. Auch er freute sich, dass so viele Gäste der Einladung gefolgt waren.
Verlagsleiter Alfred Büngen machte in seiner Einführung auf die Bedeutung der persönlichen Erinnerungen in der Geschichtsvermittlung aufmerksam und dankte dem Autor für sein Schreiben und den anwesenden Gästen, das auch sie mit ihrem Erinnern dazu beitragen könnten, die Zeit von Krieg und Nachkrieg nicht allein aus dem Spiegel von Wissenschaft zu sehen.