Olivier Theobald - Aphorismen

Was man schätzt, ist meistens unschätzbar.

 

Einzelkinder haben es besser: Sie haben direkten Zugang zu sich selber.    

 

Der Text ist wichtig, lebenswichtig.

          Wer sonst kann fördern, was sich zwischen den Zeilen bewegt?       .

 

Die nackte Wahrheit gilt für die Unterwelt. An der prallen Sonne braucht man öfter eine verdeckte Lüge.                                                                                   

 

Der Wille ist die äußere Form des Neids. Die innere ist die Angst.  

 

 Liebe ohne Pelz

          Es wird gesagt, es gäbe nur zwei Möglichkeiten: entweder Tyrann oder Sklave!

          Wahrscheinlich stehen die meisten auf den Wartelisten –     

 

Das Leben ist nicht lustig genug, um ernst darüber zu sprechen.      

 

Die Ehrlichkeit öffnet vielleicht nicht alle Türen, aber sie erlaubt deinem Mast, bei jedem Wetter aufrecht zu stehen.                                                                  

 

 Fin de siècle?

          Sehen ist nicht so wichtig wie gesehen werden.