Presseinfo: Ein Dorf beginnt zu forschen. Roman über Johann Heinrich Schucht erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit

Presseinformation vom 7. Juni 2011

Ein Dorf beginnt zu forschen. Roman über Johann Heinrich Schucht erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit
Vierte Auflage von Heiko Schulzes 'Mit Feder und Hobel' erschienen

Johann Heinrich Schucht: Wer war das eigentlich? Ein ganzes Dorf befragt Mitbürger und durchforstet alte Archive. Der Thüringer Ort Holzthaleben, Heimstatt für weniger als 1.000 Seelen, wandelt seit einem guten Jahr auf den Spuren seines berühmten Sohnes. 

Im vergangenen Sommer war der Osnabrücker Autor Heiko Schulze per Fahrrad in den Geburtsort des für die Osnabrücker Arbeiterbewegung und für Osnabrück so wichtigen Tischlergesellen Johann Heinrich Schucht gereist, dessen Wirken bei der Gründung des Osnabrücker Arbeiterbildungsvereins er in seinem Roman 'Mit Feder und Hobel' festgehalten hat. Mit einer abendlichen Lesung machte er den dortigen Heimatverein auf die Bedeutung ihres berühmten Sohnes aufmerksam und hinterließ dem dortigen Heimatmuseum ein dort würdig platziertes Porträt. Grund genug für die dortigen Heimatforscher, nach weiteren Spuren von Schucht und seiner Familie zu suchen. Und sie wurden bislang reichhaltig fündig. Wichtige aktuelle Ergebnisse über die Kinder- und Jugendjahre, aber auch über den späteren Verbleib Schuchts in London, wo er sich - wie viele Demokraten, Sozialisten und Kommunisten jener Jahre ab Mitte des 19. Jahrhunderts - ins Exil retten musste, liegen jetzt vor. Die akribisch aufgelisteten Erkenntnisse wurden jetzt in der hübsch eingebundenen Chronik des Heimatvereins Holzthaleben veröffentlicht. Zugleich erschien soeben im Geest-Verlag die nunmehr schon vierte Auflage des Romans 'Mit Feder und Hobel'.

In der vierten Auflage erschienen:
Heiko Schulze
Mit Feder und Hobel
Johann Heinrich Schucht
und die Osnabrücker Arbeiterverbrüderung
1849 - 1851
Roman
Geest-Verlag 2011, vierte Auflage
ISBN 978-3-86685-207-5
12,50 Euro