Wesermarsch-Zeitung berichtet über Sönke Zanders Buch - Der Fisch und das Fahrrad

Nordenham –

Sönke Zander mit seinem neuen mutigen Buch: Der Fisch und das Fahrrad


Der Nordenhamer Autor Sönke Zander ermöglicht dem Leser eine wunderbare Auseinandersetzung über die Frage nach dem Sinn des Lebens. In seinem neuen Buch reflektiert Sönke Zander in zwölf Kapiteln über die Sinn-Frage und sucht dabei nach unreligiösen Antworten. Woher bekommen wir Sinn? 
Wird er uns von außen gegeben oder finden wir ihn in uns selbst oder erzeugen ihn sogar selbst? Oder ist vielleicht das Mensch-Sein an sich schon Sinn? Die Ergebnisse seiner Reflexionen sind unspektakulär,aber einleuchtend begründet. Er greift dabei wichtige philosophische und auch einige theologische Aussagen auf und bezieht sich dabei auf konträre Positionen, z. B. gegen die Ethik Kants und Slavoj Žižeks. Ihm geht es vor allem darum, lebensnahe, plausible und anwendbare Antworten aus die Sinnfrage anzubieten. 
Dies ergänzt er durch seine „direkten“ Gedichte, die seine Aussagen gewissermaßen „Illustrieren“ oder einen bedeutungserweitertenden – manchmal sogar konträren Punkt – setzen. Ein wunderbares Buch, dass auch dem philosophisch wenig vorgebildeten Leser die Möglichkeit bietet, sich mit der Frage nach dem Sinn auseinanderzusetzen. Gerade in den heutigen Tagen eine mehr als hilfreiche Lektüre
Das Buch ist ab sofort in den Buchhandel und im Internet erhältlich: Geest-Verlag 2026, ISBN 978-3-69064-588-1.
Sönke Zander, geb. 1940, hat  einiges an Werken publiziert, wissenschaftliche Arbeiten, Theaterstücke, Erzähl- und Lyrik­bände. Seine Schulzeit verbrachte er in Berch­tesgaden. Nach einem Intermezzo bei der Seefischerei war er Lehrer auf der Schwä­bischen Alb und in Schwäbisch Gmünd, später wissenschaftlicher Assistent für Didaktik der deutschen Sprache an der Uni Bremen und dann Lehrer in Nordenham, wo er schon lange lebt.