Der Junge saß vormittags
allein am Wegesrand,
dort wo die Stadt zu Ende ist.
Niemand wusste, wer er war.
Er schaute umher, so als
ob er auf jemanden wartete.
Aber alle Leute,
die sich auf der Straße aufhielten,
kannten ihn nicht,
gingen an ihm vorüber.
Du hast
das Messer
in meinem Rücken
vergessen
Und dein Bild
in meinen Augen
Du hast
kein Bild von mir
Du hast
deine Schritte
in meinem Ohr
vergessen
Und immer noch
schmecke ich
den fahlen Geschmack
von Lügen
diese
schönen
Worte
Hätte ich sie nur gehört
aber du warst ja hier
Als Fremder erwache ich auf mir
gut bekannten Planeten
zwischen dem Geräusch der Milchflaschen
und dem Schreien der Nachbarn.
Die Hunde bellen, die Betten schwitzen,
Fabriken schmeißen den Rest
nächtlicher Schichten heraus.
Ich liege im Weiß der Bettwäsche,
als wäre ich eine Braut,
Sklavin der Vernunft,
älter als Liebe.