Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken. (Rosa Luxemburg)
'Wortschau' sucht Beiträge zum Thema Leichtigkeit
30. Januar 2026
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Ausschreibung für Heft 46: Leichtigkeit
Was passiert, wenn wir mühelos unbeschwert sind?
Frei von einengenden Zwängen undder Routine alltäglicher Wiederholungen zu sein, wünschen wir uns nicht selten. Aber sind wir zur Leichtigkeit überhaupt in der Lage? Kann sie mehr sein als dieFreiheit von Sorge, der Wahrnehmung eines Augenblicks, in dem wir uns befreit fühlen von persönlichem oder gesellschaftlichen Druck?
Den Schriftsteller Milan Kundera machte sein Buch „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ berühmt und Khalil Gibran lässt uns wissen: „Der Tod gleicht dem Meer, der Leichte durchquert es mühelos, während der Schwere untergeht.“
Brauchen wir die Erfüllung durch sinnvolle Arbeit, durch Verpflichtungen, die uns strukturieren, um einer möglichen Leere des Daseins etwas entgegenhalten zu können, das Bedeutung hat?
„Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen“
wird Goethe zugeschrieben. Leichtigkeit hat es offensichtlich schwer, sich Gehör zu verschaffen im vermeintlichen Ballast der Gedanken und Gefühle. Das macht sie so spannend.
Schreiben Sie sich leicht und schicken Sie uns Ihre Texte:
Einreichungen bis 30.01.2026. Prosa maximal 5.000 Zeichen. Lyrik bis zu drei Beiträgen.
Einreichungen im MS-WORD-Format, mit Kurzvita und Anschrift bis zum 30. Januar 2026 an eine der beiden Adressen: