Alfons Hoping - „Herzenssache – Wie ein Kinderheim Leben veränderte“ (geht in die Autorenkorrektur)


Alfons Hoping
Herzenssache – Wie ein Kinderheim Leben veränderte 
Geest-Verlag 2026
ISBN 978-3-69064-543-0
208 S.

Im Sommer 1995 wurde Alfons Hoping vom Landescaritasverband Vechta angesprochen, ob er nicht bei der Litauenhilfe mitwirken könnte. Eine Bitte, der im Herbst 1995 eine erste Mitarbeit bei einem Litauentransport folgte. Daraus erwuchs eine wohl einmalige Hilfsaktion, die nun schon seit über 30 Jahren währt.
Doch der intensive Einstieg in die Hilfe für Litauen hat ein persönliches Schicksal von Alfons Hoping und seiner Frau als Ursache. Im August 1996 stirbt Markus, der schwerbehinderte Sohn der Familie. Auf seiner Beerdigung bittet die Familie um Spenden – keine Kränze, keine Blumen, sondern Hoffnung für andere. Alfons Hoping reist im Oktober mit 3.000 DM Spendengeld erneut nach Litauen. In Alvitas lernt er das Projekt von Sr. Aurelija kennen: Eine Ruine, ein ehemaliges Pfarrhaus, sollte in ein Kinderheim verwandelt werden. Alfons Hoping ist tief  bewegt – und überzeugt.  
2026 kann der inzwischen mehrfach in Litauen und Deutschland ausgezeichnete gebürtige Astruper auf eine unglaubliche Hilfsaktion zurückblicken. 37 Hilfstransporte hat er auf den Weg nach Litauen gebracht, davon 32 zum Kinderheim St. Kazimier, über 500.000 Euro Spendengeld hat er gesammelt, mit denen unter anderem der Bau bzw. die Renovierung dreier Kinderheime finanziert wurde, ein internationales Netzwerk von 5.000 Unterstützern aufgebaut. Nach dreißig Jahren resümiert er in diesem Buch über diese einmalige Hilfs-bewegung aus dem Südoldenburger Land: „Es war – und ist – eine Reise voller Demut und Dankbarkeit. Und sie ist noch nicht zu Ende. Denn auf dem Weg zu einer besseren Welt für benachteiligte Kinder lassen wir uns nicht aufhalten. Nicht gestern. Nicht heute. Und auch nicht morgen. Was bleibt, ist die Dankbarkeit. Und die Hoffnung, dass das, was wir gemeinsam bewegt haben, weiterlebt – in jedem Kind, das heute in Alvitas spielt, lernt, lacht.“