Buchpremiere 'Wenn selbst der Plastikbaum stirbt' zeigte am gestrigen Abend die Dramatik der Umweltzerstörung deutlich mit poetischen Mitteln auf
Eine überzeugende Buchpremiere gestern im Vechtaer Gulfhaus, dem Jugendkulturzentrum der Stadt Vechta. Gut 40 Besucher*innen waren gekommen, um die Premiere der Anthologie 'Wenn selbst der Plastikbaum stirbt' mitzuerleben. Und sie wurden nicht enttäuscht. Zwei Stunden lang trugen die insgesamt 14 Mitwirkenden Autor*innen der Anthologie, begleitet von der wunderbaren Musik von Amada Wurm und moderiert durch Verlagsleiter Alfred Büngen, ihre poetischen Texte zur Thematik 'Unser Verhältnis zur Natur' vor. Beeindruckend die sprachliche und inhaltliche Vielfalt und die Tiefe aller Beiträge. Atemlose Stille beim Publikum und konzentriertes Zuhören über 120 Minuten. Der Dank gilt wirklich allen mitwirkenden Autor*innen, die diesen wichtigen Schritt gemacht haben und hoffentlich weitermachen werden an neuen Orten mit neuen Lesungen. Alle Umweltverbände, Naturschutzinitiativen etc. müssten stolz darauf sein, eine solche Veranstaltung anbieten zu können.
Hier ein paar Bilder vom gestrigen Abend.

Prof. Dr. Herbert Zucchi begrüßte als Geleitwortgeber
am gestrigen Abend die Gäste, machte dabei die dramatische Situation, in der sich unsere Erde befindet, noch einmal deutlich.

Amanda Wurm begleitete mit passenden Liedern auf der Gitarre und mit Gesang die Veranstaltung auf emotional sehr berührende Weise

Amanda Wurm und Holger Küls trugen als erstes Paar ihre dialogisch verfassten Beiträge vor.

Hans-Hermman Mahnken und
Ulrike Marie Hille aus Bremen

Artur Nickel und Eda Muslubaş aus Bochum und Frankfurt
trugen als drittes Paar vor

Anna Hackstedt und Alfred Büngen trugen die Texte für die verhinderten Sigune Schnabel und Philipp Létranger vor

Anna Hackstedt und Thomas Bartsch überzeugten als 5. Paar direkt nach der Pause

Rieke Siemon und Anna-Thalia Hampf (Miriam Bornewaser las für Thalia) brachten noch einmal eine ganz andere Sichtweise in die Thematik

Miriam Bornewasser und Frank M. Fischer (Frank war erkrankt , für ihn las Alfred Büngen) bildeten den stimmgewaltigen Abschluss des Abends.