Celler Presse mit Artikel über 'Wenn selbst der Plastikbaum stirbt'

Neue Anthologie (Lyrik) zum Thema Umwelt und Verantwortung. Einige Lyrikinterssierte mögen sich erinnern: Im Dezember 2023 gab es im Celler Schloss (Gotische Halle) eine bemerkenswerte Lyrik-Lesung im Rahmen der 75. Jahresausstellung des BBK Celle „Rasender Stillstand“. Sieben Lyrikerinnen und Lyriker des Geest-Verlags lasen eine Textauswahl aus Ihrer Anthologie „Zwei Klicks vom Nichts entfernt“.

Begleitet wurde diese Veranstaltung vom überregional bekannten Celler Multiinstrumentalisten Peter Missler.

Ein kurzer Rückblick: 2022 schlossen sich mit Thomas Bartsch (gebürtiger Celler), Frank Maria Fischer, Holger Küls, Hans-Hermann Mahnken, Artur Nickel, Sigune Schnabel und Rieke Siemon etablierte Lyriker des Geest-Verlags zusammen, um sich kooperativ für die Stärkung und Verbreitung von Lyrik einzusetzen und gemeinsam Anthologien zu grundlegenden gesellschaftlichen Fragen in poetischer Form zu veröffentlichen. Nach einer weiteren vielbeachteten Anthologie mit dem Titel „Schattenfarben fangen“ (2025) lud die engagierte Gruppe zur Erweiterung ihrer poetischen Auseinandersetzung literarisch aktive Dialogpartner ein: Miriam Bornewasser, Thalia-Anna Hampf, Anna Hackstedt, Ulrike Marie Hille, Philipp Létranger, Eda Muslubas, Amanda Wurm.

Die nun erweiterte Gruppe befasste sich intensiv literarisch mit einem der zentralen Aspekte menschlicher Entwicklung und des Fortbestehens der Erde: dem Bewusstsein über das Verhältnis Mensch – Natur. In diesem kreativen Prozess entstand die neue Anthologie „WENN SELBST DER PLASTIKBAUM STIRBT“, die jüngst veröffentlicht und von der Kritik ausschließlich positiv bedacht wurde: „Es gibt so viel unterschiedliche Haltungen und Aussagen und Vermutungen und Formen –  eine Freude zu sehen, wie die Gedichte leben und keine Ruhe geben“ (Siegfried Völlger, Mai 2026) /„Alle Texte dieser Autoren […] münden so in das Wort von Anna Hackstedt: ,Wenn selbst der Plastikbaum stirbt‘, dann haben wir zu viel gewandelt, dann verschwinden alle diese kleinen Dinge, dann haben wir zu lange zugesehen“ (Olaf Bröcker, Mai 2026) / „Die gelungene Zusammenstellung unterschiedlicher Stimmen bietet ohne Zeigefingerpädagokik sowohl erfahrenen Lyriklesern als auch Einsteigern, jungen sowie älteren Menschen, anregende Leseerfahrungen zum Mit- und Nachdenken über unseren Umgang mit der Natur“ (Renate Maria Riehemann, Juni 2026) / „Das Buch hat mich von der ersten Seite an abgeholt – unerwartet, polyphon und von merkenswerter Einprägsamkeit“ (Holger Ziefus, Juni 2026). Es bleibt zu hoffen, dass nach der Premiere der Lesungen zum Gemeinschaftsprojekt gesellschaftskritischer Lyrik des Geest-Verlags im Celler Schloss und dem bis heute wirkenden Schaffensprozess weitere Aktivitäten der engagierten Autorinnen und Autoren überraschen und dieser Weg mit einem Erfolg der neuen Anthologie markiert wird. Das 190 Seiten umfassende Werk (ISBN 978-3-69064-561-4), 14,50 Euro, ist im Buchhandel und direkt beim Geest-Verlag erhältlich.

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