Cornelia Eichner gewann den 2. Preis im diesjährigen Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis - Wir gratulieren
Cornelia Eichner gewann den 2. Preis im diesjährigen Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis. Wir gratulieren herzlichst.
Eichner studierte Erziehungswissenschaft, Literatur, Philosophie und Journalistik in Hagen, Zwickau und Mittweida sowie Kreatives und Biografisches Schreiben an der ASH Berlin. Ihr schriftstellerisches Wirken wurde geprägt durch die innerdeutsche Wende, aber auch durch Reisen nach Frankreich, Südspanien, Dänemark und Osteuropa. Schwerpunkt ihrer Arbeiten in den Bereichen Lyrik, Prosa und Sachbuch sind emotionale und zwischenmenschliche Themen. Mit ihrem Kinderbuch Der Sammler initiierte sie medienpädagogische Projekte unter dem Aspekt des Umgangs mit der Fremde, mit fremden Menschen, bezugnehmend auf das durch Christa Wolf benannte Sündenbock-Syndrom.
Seit 2024 ist sie berufsbegleitend Doktorandin an der BURG Giebichenstein Kunsthochschule in Halle.
Eichner war Mitinitiatorin der Zwickauer Literaturtage.
Eichner war als Landessprecherin des Deutschen Frauenrings und im Sächsischen Frauenforum frauenpolitisch aktiv und setzte sich für die Rehabilitation von Opfern sexueller Gewalt ein. Sie hat zwei Kinder und wohnt in Dresden.
Politisches
2006 ist Eichner in die PDS eingetreten und wurde nach der Vereinigung mit der WASG im Jahr 2007 Mitglied der Partei Die Linke. Am 14. Dezember 2013 wurde sie auf dem Stadtparteitag der Linken Dresden als Beisitzerin in den Stadtvorstand gewählt.[1] Eichner kandidierte erfolgreich für den Wahlkreis 12 Listenplatz 2 bei der Kommunalwahl 2014. Für ihre Partei zog sie in den Dresdner Stadtrat ein und gehörte ihm bis 2019 an. Sie war dort Mitglied im Bildungsausschuss, Gesundheits-Ausschuss und Kulturausschuss.[2] Im Mai 2021 trat sie aus der Partei aus.
Im Geest-Verlag erschienen:
- Der Sammler. Eine Kindergeschichte. Geest(link is external), Ahlhorn 2000, ISBN 3-934852-39-4(link is external).
- ... und flechte mir Tränen ins Haar. Geest, Ahlhorn 2001, ISBN 3-934852-11-4(link is external).
- Mein Elefant Lupos und ich. Geest, Vechta 2001, ISBN 3-934852-65-3(link is external).
- Nachthaut. Erzählungen und Gedichte. Geest, Vechta 2002, ISBN 3-936389-05-5(link is external).
- Solange die Katze wartet, ist die Maus noch nicht tot. Geest, Vechta 2018, ISBN 978-3-86685-684-4(link is external).
Herausgabe
- Tränen. Eine Anthologie. Geest, Großenkneten 2000, ISBN 3-934852-42-4(link is external).
- mit Inés Jaccobie: Angsthasen. Eine Anthologie von und für mutige Menschen. Geest, Ahlhorn 2001, ISBN 3-934852-70-X(link is external).
- mit Alfred Büngen, Gunnar Evang und Holger Evang-Lorenz: Rette sich, wer kann? Der kleine Alltag des Widerstands in Gedichten, Geschichten und Berichten. Geest, Vechta 2021, ISBN 978-3-86685-790-2(link is external)