Dieter Krenz: 30 Jahre später - Das Kind seine Freunde und ein Gespräch zum Abschluss.
Nachdem Heiner von seinen großartigen Projekten erzählt hatte, meinte Jakob: Jetzt bin eigentlich ich dran zu erzählen - von meinem größten Wunsch als Kind. Das ist zwar kurzfristig interessant, aber damals ging es doch einzig und allein um das Virus. Und das beschäftigte die Erwachsenen tagtäglich. Fernsehen, Internet und Zeitungen kannten nur noch Corona, Corona.
Wir, als Kinder, wir hatten es noch gut - trotz der Masken, die manchmal etwas lästig waren. Manche hatten aber sehr lustige mit tollen Sprüchen oder Bildern drauf. Wir hatten uns.
Unsere Eltern und Großeltern; für die war das sehr schwierig.
Du hast völlig Recht, gab K. zu. Trotzdem hatte ich in dieser Zeit einen einzigen Wunsch: Ich wollte später ein großes Bild malen, das der ganzen Welt gefällt.
Und hast du so etwas gemalt? - Nein! Davon hätte ich sicherlich gehört, kam es von Heiner. Du warst schon immer ein Träumer.
Aber Träume kann man sich erarbeiten, warf Jakob ein. Mir hat er auf meinen Wunsch ein Bild mit einem Fuchs gemalt. Auch wenn das kein Picasso ist, mir gefällt es nach wie vor.
Danke, freute sich K. Natürlich schwebte über uns allen unausgesprochen der Wunsch, das Virus zu besiegen...
...und wieder eine Reise, wenn auch nur eine kleine, unternehmen zu können, ergänzte Anne.
Oui, und im Bistro an der Ecke wieder einen Pastis trinken zu können, schwärmte Steffen.
Unaser ganz herzlicher Dank geht an Dieter Krenz, der in diesen Corona-Tagen für uns viele nachdenkliche und zugleich auch heitere Beiträge brachte, um eigene Fragen zu beantworten. Eine tolle Serie, die er geschrieben hat, die vielen Lesern viel Freude bereitet hat.