Hans-Hermann Mahnken - Schläft ein Lied in allen Dingen

„Schläft ein Lied in allen Dingen …“

 

In einer Vollmondnacht wie dieser

liegt die Welt wie im Traum:

Von überall her kommen Verse,

steigen auf aus feuchten Wiesen,

umtanzen einander faltergleich,

verfangen sich spielerisch

im Geäst der Bäume.

 

Jetzt müsste man die Flöte spielen können,

geschnitzt aus dem Holz der alten Weide am Fluss.