Philipp Létranger - weit ab

weit ab

 

du hörst nichts

wenn das eis die pole freigibt

und die schale der zeit

lautlos zerbricht

 

wem willst du noch trauen 

metaphern lügen und täuschen 

bedeutung vor, worte welken

bevor du verstehst

 

jetzt suchst du licht 

im mund der tage

sprichst sehnsucht

in den schnee