Sigune Schnabel -Der Traum war löchrig

Der Traum war löchrig

unter meinen Fingern

 

Noch einmal werde ich die langen Schatten

der Wälder sehen, mich ihnen beugen,

wenn sie sich weigern,

das schwarze Kleid zu tragen.

 

Seit Jahren zupft die Hoffnung

an den Nadeln, sagt:

 

Großvater, ich habe dich

im Stich gelassen,

als ich den Sonntag nähte.