Analoger Trost
Ach, ich versteh die neue Welt nicht mehr,
weil die fast nur noch digitalisch spricht,
und Digitalisches versteh ich nicht.
Und dabei liebe ich die Welt so sehr.
Und auch die Welt kann mich nicht mehr versteh‘n,
ich finde zu ihr nicht den Zugangscode.
Und dabei ist sie doch so sehr bedroht.
Ich kann nichts tun, als stumm danebensteh‘n.
Vielleicht leb ich auf Erden schon zu lang,
und es ist Zeit, mich hinwegzubegeben.