unter den schläfen rauscht der rhein. blut pocht vom herz her. fängt die wörter wie schmetterlinge unterm frühen holunder. im geheiligten kral der amseln sterngewölbe. ein tempeldach. brustkorbdome.
dort draußen find ich mich wieder in den häusern der schnecken. hör mich zurück und verlier mich dann doch hier drinnen am rand meines denkens.
die rippen. die schlingen. die knäuel und mäander: ariadnes geflecht. der stier findet den weg nicht. hinaus.
Anker Meerjungfrau Herz im Kreis tätowiert tritt mich der Morgen an in der Hafenkneipe letztes Fossil der Schifferzunft der Regen der die Nacht getrommelt hat mich aus dem Bett geworfen ruheloser Gang durch putzige Gassen Reetdächer hinab bis zum Rinnstein geweißte Wände Fachwerk Rhododendren rote Geranien unverschämt satt wie das strotzende Grün der Laubengänge weiß nicht warum ich die kleine Treppe hinuntergestolpert bin Stufen so steil dass ich nur abwärts gleiten konnte dunkle Stube pfeifenverqualmt glimmende