„Schattensprung“ von Norbert Sternmut,
rezensiert von Dr. Andrea Herrmann
(Herausgeberin der Zeitschrift „Veilchen“)
Der Lyrikband „Schattensprung“ von Norbert Sternmut ist kein gefälliges Werk, das sich selbst
erklärt. Es verlangt vielmehr ein tastendes Lesen, ein Verharren an Bruchstellen und
Wortkreationen, ein Aushalten von offen bleibenden Fragen. Und genau darin liegt das durchgängige
poetische Programm. Bilder wie „versickernde Oasen“, Wortstaub in der Wüste, „blutunterlaufene