Weihnachtsgedicht
Die Lichter hängen an Ketten in der erfrorenen Luft,
gläsern und grell. Knistern, knacken, strahlen und
lassen unbedacht den fahlen Stern’schein verfallen.
Die Lichter verblassen, verstrahlen, verfallen, verschwinden in
die bodenlose Winternacht.
mich beschleicht ein Unbehagen.
Der Mond verliert seinen Rahmen,
rollt, torkelt, wankt, gerät ins Schwanken,
beugt sich gedankenlos über den Rand und
fließt zäh herunter,
erlöst von seiner schattenlosen Himmelswand.