du stehst auf und guckst aus dem fenster alles ist so anders draußen und drinnen nein es ist still die sonne geht auf und du schaust in den spiegel nein du bist anders
du musst los nicht zur schule nein etwas neues wartet auf dich etwas fremdes nein und du merkst es ist morgen jetzt
Wer kann das mögen? Die Spitzendeckchen – die Trockenblumen – all überall – bunte Gartenzwerge groß und klein! Solche Gemütlichkeit nimmt mir die Luft. Ich will atmen. Aber hier steht die Häkelfrau. Erzählt von Krebs, Tochtergeschwüren und Enkelsorgen.
Das Buch Das Blatt Flatternd Im Wind Schwanengleich Segelnd In die Wolken
Das Buch Das Wort Engelhaar Streift die Zeilen Mein Sein In DEINEM Buch In DEINEM Sein Das Buch Das Wort Der Krieg Immer und immer Marschieren die Männer Ohne das Wort Frieden
Nun habe ich zweimal acht Jahre hier verbracht Im „sozialen Brennpunkt“ ist es gefährlich Kurz nach acht? Kannst du sehen was die Mundpropaganda macht Es verschlechtert sich mein Heim Ihr habt es geschafft Füttert euren Kopf nicht mit Klischees und Ondits Öffnet die Tür und findet ein Indiz Und sagt im Stadtbezirk sechs bist du genauso frei Wie in Stadtbezirk eins zwei oder drei