Kinder und Jugendliche melden sich zu Wort

Sonja Sandt - Die Menschen (Jugendliche melden sich zu Wort)



In der grauen und tristen Großstadt, gleich neben einer Straßenlaterne, sprießt ein kleines Pflänzchen aus dem Boden. Zart und zerbrechlich und von niemand gesehen.
Mitten in der Stadt streckt dieses Pflänzchen seine hellgrünen Blätter und weißen Blüten aus.

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Anika Ferber - Was wir für selbstverständlich halten (Jugendliche melden sich zu Wort)

Was wir für selbstverständlich halten

Das Ruhrgebiet hat etwa 5.3 Millionen Einwohner und eine Fläche von 4.435 km², und unter diesen Millionen von Menschen lebe ich mit meiner Familie. Wir führen ein harmonisches und zufriedenes Le-ben. Zwar gibt oder gab es hin und wieder auch mal Höhen bzw. Tiefen, doch wenn man starken Zusammenhalt gewohnt ist, geht auch das vorüber, denn das prägt eine Familie: LIEBE, VERTRAUEN UND ZUSAMMENHALT.

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Buch: 

Luisa Maureen Chilinski - Erinnerung (Jugendliche melden sich zu Wort)

Erinnerung

So schnell
fließt die Erinnerung
den Abfluss hinunter
grau-blasse Brühe
bedeckt als
emotionsloser Schleier den Asphalt

Bilder bleiben nur noch
tonlos im Kopf
zerrissene Fetzen
schweben unbemerkt
zu Boden

Hohl schallt die Stimme
gegen die Wände im Kopf
entferntes Echo
flieht
im leiser werdenden Klopfen
hinaus

Wenn Quellen versiegen
Bäche sich leeren
Wellen sich töten
Rauschen verstummt

dann haben wir uns vergessen

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Veronika Slabu - der zug der zeit (Jugendliche melden sich zu Wort)

Download: Audio icon slabu zug.mp3

 

 

 
ich steh am bahnhof

und warte auf den zug

der mich in die zukunft bringt

doch plagt mich das warten

oder genieße ich es

das warten auf das ungewisse

und fremde auf das

was mir missfällt

ändern kann ich es sowieso nicht

denn die zukunft kommt

also warum auf den zug warten

denn der zug der zeit

nimmt mich sowieso mit

ob ich will oder nicht

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Jan Niklas Bruchhagen - Warum überhaupt grenzen wir aus? (Jugendliche melden sich zu Wort)

Warum überhaupt grenzen wir aus?

Tja, grenzenlose Überforderung trifft in diesem Moment eher zu – in
diesem Moment des Schreibens. Damit habe ich wohl vorerst meine Grenze
erreicht.

Warum „grenzenlose Ausgrenzung“?
Warum grenzen wir überhaupt aus?
Was haben wir davon?
Was ist Ausgrenzung eigentlich?
Wo begegnet uns Ausgrenzung?
Wo begehen wir selber Ausgrenzung?
Wie grenzen wir jemanden aus?
Wie erklären wir uns das Phänomen Ausgrenzung?
Wer sind die Opfer der Ausgrenzung?
Wer bestimmt, wer ausgegrenzt wird?

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