Meine Traurigkeit Lagert über der Stadt Zieht die Schleier vor den Mond Dass er ermattet Kittet die Dächer zusammen Zu einem Riesenschild Und meine lieben Lieder Wollen nicht aufsteigen Krepieren in der Kehle Vor dem ersten Ton
Manchmal noch zittert die Seele Wie das Mondlicht auf dem Fluss Draußen vor der Stadt
gelähmt im alltags nichts im nichts des alltags ohne all ohne tag schleppten namen sich jeder trug die seinen jede trug die ihren durch die leere all gegen wärtiger verlorenheit ohne all tag alltag suchend
der wortlose sang mit dem stummen tonlose lieder die menschen blieben stehen und hörten ihnen andächtig zu bis die zeit fast stillstand denn sie hatten bis anhin noch nie stille gehört
Nun habe ich zweimal acht Jahre hier verbracht Im „sozialen Brennpunkt“ ist es gefährlich Kurz nach acht? Kannst du sehen was die Mundpropaganda macht Es verschlechtert sich mein Heim Ihr habt es geschafft Füttert euren Kopf nicht mit Klischees und Ondits Öffnet die Tür und findet ein Indiz Und sagt im Stadtbezirk sechs bist du genauso frei Wie in Stadtbezirk eins zwei oder drei