Florian Birnmeyer - Im Dickicht lebt es sich leichter (in der Endbearbeitung)

Florian Birnmeyer
Im Dickicht lebt
es sich leichter
Gedichte
Übersetzungen von Franziska Beyer-Lallauret
und einem Nachwort von Uli Rothfuss

Geest-Verlag 2026
ISBN 978-3-679064-562-1
104 S., 12,00 Euro

Was bleibt von einem Sommer, wenn er vergangen ist?
Ein leises Nachglühen – eine Bewegung der Zeit, die weiterwirkt.
In Im Dickicht lebt es sich leichter verdichtet Florian Birnmeyer jene leise, präzise Poetik, die bereits Storchenstolz geprägt hat. Die Gedichte kreisen um Nähe und Verlust, Liebe und Trennung, um die Frage, was Sprache bewahren kann, wenn Erfahrung entgleitet.
Persönliches verbindet sich mit Mythos, Literatur, Natur- und Stadtbildern; Jahreszeiten werden zu inneren Landschaften, das Dickicht zum Schutzraum des Ungesagten, Paris zu einem Ort zwischen Illusion und Ernüchterung.
Im Dickicht lebt es sich leichter ist ein Gedichtband, der nichts erklärt und viel nachklingen lässt – ein Buch zum Wiederlesen, zum Verweilen, zum Offenbleiben.

Florian Birnmeyer wird in Nördlingen in Nordschwaben geboren. Er wächst in Wemding auf und besucht das Gymnasium in Oettingen. Später studiert er Romanistik, Latinistik, Philosophie/Ethik und Erziehungswissenschaften in Erlangen und Paris. Seit September 2025 arbeitet Florian Birnmeyer an einem Gymnasium in Nürnberg, schreibt außerdem an seiner Promotion in romanistischer Linguistik. In der verbleibenden Zeit entstehen Gedichte und kürzere Texte, er rezensiert zudem Texte und Bücher. 2023 erscheint sein Debutband ‚Storchen-stolz‘.