Spannender Abend zum Abschluss des Aufenthalts von Artist in Residence Valentin Moritz gestern Im Gulfhaus Vechta
Vor erstaunlich zahlreichem Publikum (noch immer trauen sich viele Menschen nicht zu Veranstaltungen) gab es gestern die Abschlussveranstaltung des Artist in Residence in Vechta, Valentin Moritz, im Gulfhaus Vechta. Der Abend stand unter dem Motto des Aufenthalts, ob es durch Vielfalt und Wandel in Corona-Zeiten zu neuen Gemeinsamkeiten kommt. Jeweils eingeleitet durch eine Lesung von kurzen Texten, die während seines Aufenthalts enstanden sind, diskutierten auf der Bühne unter Leitung von Verlagsleiter Alfred Büngen Julian Hülsemann, Nida Özuylasi und Silja Ostermann über diese Fragen intensiv mit Valentin Moritz. Tenor: Versteckt sich hinter der Normalität als herrschendem Mainstream in Vechta doch eine größere Vielfältigkeit und kann diese Vielfältigkeit durch die kommunikative Begegnung, die durch den Abbruch in Corona-Zeiten schmerzlich erfahrbar war, gefördert werden? Eie spannende Diskussion, die unbedingt fortgesetzt werden sollte.
Katharina Genn-Blümlein dankte dem AIR im Namen von Universität und Stadt Vechta für seinen Aufenthalt hier in Vechta und freut sich wie alle anderen Anwesenden auf eine Lesungsrückkehr mit Diskussion in einigen Wochen.