Ein Soneit : Das Leid mit der Vergänglichkeit
Sein Leben, sieht er, ist vermaledeit.
Er war mal schlank, doch heute ist er breit
und denkt zurück, nicht wirklich ohne Neid,
an Tage, als er ging im Jugendkleid.
Was er indes nie wurde, war gescheit
und gegen Fettnäpfchen am Weg gefeit.
Doch heute gibt es niemand, der verzeiht,
wenn er noch immer flucht und trinkt und speit.
Vorbei sind Frohsinn, Glück, Gelassenheit,
geblieben sind uns Sorgen, Not und Streit.