Über 40 Gäste waren gestern sehr angetan von den Lesungen der Autoren aus der Anthologie von Menschen mit Behinderungen. Zum wiederholten Male gab es eine Lesung in der Hamburger St. Lukas-Kirche. Organisiert hatte auch dieses Mal die Veranstaltung Sarah Brunotte, die Mutter von Magdalena Knausenberger, die die Veranstaltung auch moderierte. Es lasen u. a.
Im III. Reich nannte man die Behinderten „Ballastexistenzen“.
Heute nennt man sie politisch korrekt „Menschen mit anderen Bedürfnissen“.
Wieso „andere Bedürfnisse“? Andere als normale Menschen? Behinderte sind also keine normalen Menschen? Es gibt also Menschen mit normalen Bedürfnissen und Menschen mit anderen Bedürfnissen?
Auf diese Weise ist es deutlich, dass wir für euch weiterhin nur Ballastexistenzen sind,