Ein Traum, grad eben noch fleischarmig wie eine Krake unterm Schädel rinnt jetzt in Schlieren mir durchs Haar Das Licht ein fahler Fisch in einem Schwarm voll undeutlicher Silben Geschieht denn nichts außer dass Zeit durch Drähte fließt und Blicke draußen abwärts in Asphalt Der Regen trommelt an die Scheibe Wär’s möglich mit seinem Code den Morgen zu öffnen
Olivia Lorenz gekürzte Fassung An dem Tag, als ich entschieden habe, meine Essstörung, genannt Ana, vollkommen loszulassen, habe ich folgenden Dialog zwischen ihr und mir geschrieben. Bis zu diesem Zeitpunkt lebten Ana und ich nicht nur gemeinsam in einem Körper, wir teilten uns ein Leben, meine Freunde und meine Familie.
Gespräch mit Ana – Essen verdienen
Ich: Hey, Ana, darf ich dich mal was fragen? Ana: Klar, schieß los.