Aschgraue Küste gischtiges Meer Nebelfelsen steil wie Himmelszähne hinauf in die Wand im Steinhagel der Feinde einen Vers wie einen Schild zwischen den Lippen verlier ich auch das Leben mein Lied ist noch nicht zu Ende
Straßenlärm dumpf und schwer. Von Westen bleierner Dunst über die Stadt gebreitet. Ratloser Blick aus dem Fenster Schweißperlen auf der Stirn und plötzlich unvorhersehbarer Tropfenzickzacklauf über das Gesicht. Träge und verwaschen steht der Sommer über Straßen und Häusern. Regungslosigkeit, Atemschwere, warten auf einen Windhauch und den befreienden Donnerschlag.