Gerade habe ich meine Wohnung verlassen, da klingelt das Telefon. Ein rascher Griff in die Jackentasche und ich nehme das Gespräch an: „Ja bitte?“ „Esther hier, vom Alternativen Kulturforum! Erich, bist du das?“ „Wer sonst?“ „Hast du einen Moment Zeit?“ „Sicher. Wenn’s dich nicht stört, dass ich im Gehen telefoniere – bin gerade auf dem Weg zur Arbeit.“ „Arbeit?“
Vor mehr als 80 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, brannten die Synagogen. Sie brannten in Baden, Württemberg und Hohenzollern genauso wie im gesamten Deutschen Reich.
Eine mehr als überzeugende Lesung gab es gestern von Marianne Brentzel in der pro vita in Vechta. Vor gut 20 Gästen stelle sie erste Teile ihres neuen im kommenden Frühjahr erscheinenden Romans von Mutter-Tochter-Gesprächen vor. Viele der Anwesenden wussten von eigenen Erlebnissen zu berichten, versenkten sich beim Hören geradezu in eigene Biografien. Ein überzeugender Nachmittag, der sicherlich eien Wiedrholung erfahren wird.
An diesem Samstag und Sonntag fand ein Großteil des Verlagsumzugs nach Visbek in die Marienburger Straße statt. Am darauffolgenden Wochenende gibt es dann noch einen zweiten Umzugstermin, bei dem wir hoffen, auch die ganze technische Ausstattung umziehen lassen zu können.