Allgemeine News

Marlies Blauth, Brief an einen Freund

Marlies Blauth, Meerbusch
Brief an einen Freund

halb blind
in der blendenden Wirklichkeit
tastest du täglich
nach jemandem
der dich leitet

Gott ist zu schwach
sagst du
der Zeitgeist schreit doch
zum Himmel

nun gibst du
Menschen die Hand
die dich führen
einmal hast du gefragt:
wohin?
da nickten sie nur

sie ziehen dich, schieben dich
an unbekannte Orte
schön, freust du dich
wenn servil gereicht wird
was du willst
so lässt es sich leben

Arbeiten am neuen Geest-Verlagshaus schreiten voran

Viele wissen es ja bereits. Seit einiger Zeit arbeiten wir so nebenbei noch an der Renovierung eines neuen Verlagshauses, das Platz für den Verlag und für unser Leben auch im Alter bietet, einen wunderschönen großen Garten hat etc. Natürlich gibt es auch diesmal zwei Gästezimmer für unsere Besucher. Im Herbst soll dann alles fertig sein und der Umzug stattfinden. Wir bleiben natürlich in der Region, ganze 6 Kilometer entfernt liegt nun unser Geesthaus. Hier ein erster Blick von hinten, links das Haus, rechts der Anbau, in dem sich Büro und Druckraum demnächst befinden.

Im Gästezimmer der Stadtbibliotehk der Stadtbibliothek der Stadt Bremen - Hans-Hermann Mahnken

Link zum Podcast der Stadtbibliothek Bremen - im Gespräch Hans-Hermann Mahnken

https://gaestezimmer.podigee.io/40-hans-hermann-mahnk

Endlich gibt es wieder eine "Gästezimmer"-Folge, die pickepacke-voll ist mit Gedichten und lyrischer Prosa, worüber sich unser Moderator mal wieder besonders freut. Diesmal stammen die Texte von Hans-Hermann Mahnken, der aus seinem neueren Band "Notiz auf dem Frühstückstisch" und aus dem Vorgänger "Kostbare Nichtigkeiten" liest.

Hannah Stehling - babyblau

Die Tür öffnet sich. Swoosh. Sie tritt hinein, einen Rucksackträger über die Schulter geschwungen.
Die Tür schließt sich. Swoosh.
Mit gezielten, schnellen Schritten läuft sie in Richtung der Damenhygieneartikel. Keine Zeit für Scham oder Unbehaglichkeit, sie hat es eilig.
In der Drogerie sind sonst nicht viele Kunden. Ein paar Damen in den Mitvierzigern stehen an der monströsen Wand von Make Up und sprühen sich Duftpröbchen von Billigparfümen auf die Handgelenke.
Die mobile Fotokabine ist aufgeklappt, davor ein junger Mann mit Vollbart auf einem Stuhl.

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