Allgemeine News

In der Auswahl und in der lektoralen Bearbeitung der 8. Berner Bücherwochen: "MENSCH SEIN, HERZ HABEN, SICH EMPÖREN", die internationale Anthologie

"MENSCH SEIN, HERZ HABEN, SICH EMPÖREN
Vom Mensch Sein und Herz Haben, vom Verweigern und Empören"

In der Endauswahl der Jury und zugleich in der lektoralen Bearbeitung der ausgewählten Texte steht die große Anthologie der 8. Berner Bücherwochen. In Kürze werden die ausgewählten Autoren ihre lektorierten Beiträge mit der Bitte um rasche Rüclsendung erhalten.

Aphorismus von Stefan Hölscher auf Postkarte und Bild für den Heidelberger Literaturherbst

Für den Heidelberger Literaturherbst wurde nun ein queerer Aphorismus von Stefan Hölscher aus denk/mal/frei und Ich sehe wirklich keinen Matrosen in Gedichtform als Bild und Postkarte gestaltet. Auch hier zu sehen:

https://literaturherbstheidelberg.de/festival2021/vielfaltliebe/#jp-carousel-7288

 

Jenny Schon - Rose, du… Assumptio Beatae Mariae Virginis am 15. August

Jenny Schon

Rose, du…
Assumptio Beatae Mariae Virginis
am 15. August

Maria
Rose du unter den Weibern
Gebenedeit hieß es früher
Der Kindergeburtstag ist dein Tag
Du schenktest Leben

Maria
Weiße Lilie du Braut Gottes
Aus deiner Milch säugtest du
Hera gleich einen
Titanen der Freiheit bringt

Maria
Akeleie du schöne Taube
Des Friedens sieben
Geistesgaben sind dir gegeben
Wie dein Blütenstand verspricht

Maria
Zitenlose du

Michelle Albrecht - Des Lebens Unendlichkeit ist des Menschen Verantwortlichkeit

Michelle Albrecht (Stemwede, 18 J.)
Des Lebens Unendlichkeit ist des Menschen Verantwortlichkeit

Hoffend sitzt das Ich in den Mauern der Industrie,
träumerisch schwelgend in der Hoffnung einer revolutionierenden Idee.
In den Gedanken einer erfreuenden Zukunft,
in der Seele suchend nach der eigenen Herkunft.
Erschaffen aus der Feder des Unfassbaren,
doch Teil des zerstörerischen Verhaltens der irdischen Gefahren.

Eine Welt von Morgen, eine Sehnsucht des Ichs.
Glückliche Gesichter in den ehemalig von Leid geprägten Ländern,

Johanna Ader - Maskenwald

Johanna Ader (Bochum, 16 J.)
Maskenwald

Morgens, der Blick in den Spiegel,
den Kopf noch voll mit Träumen,
es beginnt die Routine.
Rausgehen mit einem Lächeln im Gesicht,
bist du glücklich?
Man weiß es nicht.
Die Maske des Alltags, jetzt hast du sie an,
doch warum kommt es auf ein Lächeln an?
Dein Kopf voll mit Träumen,
du denkst immer daran.
Du siehst viele Menschen,
doch worauf kommt es ihnen an?
Ein Wald voller Masken
auf all den Straßen.
Weißt nicht, wer du bist,

Bentick Caselmann - ich danke den stunden

ich danke den stunden in denen ich
schlaflos liege in den nächten in denen alles
still ist sodass allmählich die
inneren dinge aus mir hervortreten wie
eine leere landschaft im mondlicht
immer klarer und unmissverständlicher
hervortritt sodass ich zustimmen und
meinen weg fortsetzen kann beständig
und schritt für schritt auch unter spürbarer
last den pfad erkenne und keine fragen
mehr stellen möchte

 

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