Mein Wecker hat geklingelt, kein Bock auf den Tag,
Würde am liebsten liegen bleiben, in meinem warmen Sarg.
Er klingelt erneut, was mich nicht erfreut.
Mein Über-Ich überwiegt, Theorie von Siegmund Freud.
Augen aufgerissen und ich höre wie der Wecker tickt.
Ich muss doch zur Arbeit, weil das Amt mich sonst noch fickt.
Ich trete vor die Tür, das Wetter fuckt mich ab,
Noch 10 min. Zeit, man scheiße wird das knapp
Es lebten einst ein König und eine Königin tief im Westen in einem rosa Ruhrschloss in ruhiger Lage mit großen runden Räumen und roten Ranken, die bis zu den rosa Rollladen hinauf ragten. Sie hatten fünf Töchter, und jeder gehörte ein privates, prunkvolles Gemach.
Die älteste Tochter Dora interessierte sich sehr für Kunst und Musik. Dem entsprechend dekorierte sie ihr Gemach.
Meine Eltern lebten in Albanien. Sie wurden einan-der versprochen und durften sich innerhalb von sieben Jahren kennen lernen. Als sie dann heirate-ten, wurden meine Schwestern geboren. Eines Ta-ges stürmten Tausende von Menschen, darunter auch mein Vater, die Deutsche Botschaft, um aus-zuwandern. Als er dann in Deutschland war, dauer-te es um die zwei Jahre, meine Mutter und meine beiden Schwestern nachzuholen.
Sie haben mich aufs Amt bestellt,
ein paar Angaben von mir würden fehlen.
Bei dieser Gelegenheit könnte ich gleich
einige Formulare ausfüllen,
das würde auch für mich von Vorteil sein.
Schließlich könnten sie nur denjenigen helfen,
deren Daten vollständig erfasst
und in den Computer eingegeben wären.
Ich habe geantwortet, dass ich
von ihnen nichts wünschte.
Da haben sie gelacht und gesagt,
dass es so etwas nicht gäbe,
jeder Bürger hätte Bedürfnisse,
Meine Traurigkeit
Lagert über der Stadt
Zieht die Schleier vor den Mond
Dass er ermattet
Kittet die Dächer zusammen
Zu einem Riesenschild
Und meine lieben Lieder
Wollen nicht aufsteigen
Krepieren in der Kehle
Vor dem ersten Ton
Manchmal noch zittert die Seele
Wie das Mondlicht auf dem Fluss
Draußen vor der Stadt