Du hast das Messer in meinem Rücken vergessen Und dein Bild in meinen Augen Du hast kein Bild von mir Du hast deine Schritte in meinem Ohr vergessen Und immer noch schmecke ich den fahlen Geschmack von Lügen diese schönen Worte Hätte ich sie nur gehört aber du warst ja hier
Mit der Sünde kommst du nicht ins Paradies; dort sind nur die Reinen und die – die verzichtet haben.
Man sagte mir:
Das mit der Überwindung, es ist Schwindel, damit die, die oben sind, besser fressen und herrschen können. Und es gibt überhaupt kein Paradies! Es gibt nur dies eine Leben, das bald vorbei ist.
Ein stilles Leben, farbloses stilles Leben. Sonne scheint ausgelöscht, Schatten durchwandern den Raum.
Da sitzen wir und trinken den blutigen Kaffee, schwarz muss er sein, schön schwarz. Eingesperrt in unserer Welt, schauen wir nicht mal mehr aus dem Fenster, schauen lieber den Porno im TV.
Dein Jammern überall, doch das Rauschen des Meeres hörst du nicht in diesem Überlebensspiel mit gefühllosen Akteuren. Der Käfig unseres Lebens.
In der Neige des Sommers dieser Duft der feuchten Erde dieses Licht direkt auf den Blättern diese langen Schatten auf den Wegen diese Forsythie die blüht als hätte sie sich in der Jahreszeit geirrt diese grüne Erdbeere die unreif vergeht
Nur einmal werde ich hier sein so oft ich wiederkomme
Meine Traurigkeit Lagert über der Stadt Zieht die Schleier vor den Mond Dass er ermattet Kittet die Dächer zusammen Zu einem Riesenschild Und meine lieben Lieder Wollen nicht aufsteigen Krepieren in der Kehle Vor dem ersten Ton
Manchmal noch zittert die Seele Wie das Mondlicht auf dem Fluss Draußen vor der Stadt