Danzig, vom Krieg zersiebt,
zerrissene Rose -
wie ein Gespenst unter Gespenstern,
zwischen dem Meergeruch
und dem hohen hellen Himmel,
zwischen orangesilbernen Trümmern,
ging ich durch deine Ruinen.
Der Nebel drang mit mir ein,
die eisige Schwade,
und im Herumirren
entwirrte ich die Straßen
ohne Häuser und Menschen.
die trauer beim anblick des sprießenden krauts
zwischen den bahngleisen.
heute morgen
bin ich verblüht am rande
einer kaffeetasse.
aprikosen
hatten wahllos am bettrand gelegen. der wind frischte auf.
jetzt
bin ich schon wieder zu weit in den tag verwickelt.
mit jedem atemzug
verlasse ich die welt einmal mehr.
angenehme trauer
des loslassens: welches auge bleibt?
Diesen Tisch werde ich nutzen.
Die Mahlzeiten,
die Arbeitszeiten,
Lebensstunden
hocken daran.
Fremd ist dieser Tisch –
und hässlich.
Neunzehn hellrosa Rosen
bemühen sich um mich
Vielleicht
sollten wir über alles nachdenken,
nichts übereilen,
vor allem es nicht zu
nutzlosen Streitereien kommen lassen.
Also, ich habe es nicht so gemeint,
nicht ganz so ernst,
wie du es anscheinend aufgenommen hast.
Es kam nur nicht richtig rüber.
Tut mir leid.