Allgemeine News

Frank Maria Fischer - Ich ohne mich

Ich ohne mich

Wenn alle von sich selbst reden 
Wer redet dann noch vom Wir 
Wenn wir von uns selbst reden
Und wir Uns nicht mehr sehen
Weil die Ichs so verschieden sich
Nicht mehr auf ein Wir verstehen
Bleibt jeder für sich allein und
Redet nur noch vom Anderssein
 

Hans-Hermann Mahnken - Vierzehn Zeilen über das Begehren

Vierzehn Zeilen über das Begehren 

Da ist der Mond, der durch die Wolken bricht 
und im Gedicht erscheint (Oje – der Mond …),
da ist das Mondlicht, das durchs Fenster fällt      
auf nackte Leiber wie aus Marzipan:

ein Mann und eine Frau (Nicht zeitgemäß.)         
… ein Paar … in Lust vereint, Geruch von Schoß   
und Sperma, Küsse, Zungen, feuchte Haut
und Worte, hilflos hingehauchte Worte …

(Das ist kein Stoff für ein Sonett!)
– Der Mond, der in ein dunkles Zimmer schaut,
verzückte Leiber wie aus Marzipan,

Siegfried Völlger und Philipp Létranger überzeugten bei der Buchpremiere am Sonntag im Ausgburger Brechthaus

Ein hochklassiges literarisches Publikum war am Sonntagmorgen um 11.00 Uhr ins Brechthaus Augsburg gekommen. Im Beisein von Verlagsleiter Alfred Büngen stellten die beiden Autoren Siegfried Völlger und Philipp Létranger ihren gerade erst im Geest-Verlag erschienenen Gedichtband 'ungläubig eine kathetrale betreten' vor. Gekonnt führte Gunna Wendt dabei in das Buch und in die Vita der beiden Autoren ein und moderierte den Veranstaltngsverlauf mit großem Können.

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