Allgemeine News

Was bleibt uns zu tun?

Fassungslos erleben wir den Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine. Vernichtung ohne Ende, Drohungen mit dem 3. Weltkrieg durch einen geisteskranken Despoten. Hilfloses Gestammel von Politikern, die lange genug mit dem Feuer gespielt haben. Im Fernsehen Diskussionen über unter Umständen uns drohende fehlende Wärme in Wohnzimmern - derweil Menschen in Kiew und überall in der Ukraine sterben. Was bleibt uns zu tun?

Reinhard Rakow - grosny

 grosny*



1.

die flußläufe blutgetränkt. die ufer vermint. aufgetürmt zu schützen-

grabenwällen gebein unter preußischblauen

himmeln die schwanger gehen mit drohnen lehmgrün und

libellengeflügelt, bisweilen zu entladen sich in belferndem stakkato

aus der mp oder todbringend dem stoß des flammenwerfers

oder der bordkanone worauf der vormals nur

mit anstrengung auszumachende viergebeinte im tarnanzug

ockergrünbraun eins geworden mit dem schütteren laub der ewig

Wendelin Mangold - Armer Hund Putin

ARMER HUND PUTIN

Er hat mit großer Geduld gewartet,
wann denn die Ukraine eingreifen,
die Olympische Spiele in China abwarten,
sich mit allen Präsidenten Europas treffen,
palavern und sie hinters Licht führen,
warten auf den passenden Moment,
nun ist er gekommen, der Angriffstag,
direkt nach dem formellen Abfeiern
des 23. Februar*, den Tag der Sowjetarmee.
Endlich ist es so weit, Putin ist erleichtert.
Der Krieg kann beginnen, koste es,
was es wolle!

Andreas Peters - Krieg (zum Einmarsch der russischen Truppen in der Ukraine)

ANSPIELUNG AUF EIN RUSSISCHES LIED AUF

UKRAINISCHEM TERRITORIUM

 

Für Evgeni Ewtuschenko

 

Die russen wollen krieg,

ja, die russen wollen den krieg.

denn im krieg gibt es einen sieg.

nur im krieg gibt es einen sieg.

 

lieben die russen krieg?

ja, die russen lieben den krieg:

zum ersten, zum zweiten, zum dritten;

und kommen unter hammer und sichel:

gepanzert, gestählt & kosakenberitten.

 

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